Lichttherapie

Bringen Sie Licht in Ihr Leben! Bereits die Ärzte in der Antike wussten die Wirkung des Sonnenlichts zu nutzen. In den letzten 20 Jahren hat sich die Lichttherapie zu einer standfesten und in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenkenden Therapieform entwickelt. Nicht nur bei Heilpraktikern, sondern auch in der Schulmedizin hat sich die Lichttherapie fest etabliert.
Spätestens in der Herbstzeit, wenn die Blätter fallen, die Natur ihre Farben verändert und das Licht immer kürzer scheint, wird uns die Wirkung des natürlichen Sonnenlichts besonders bewusst. Viele Menschen sind erschöpft, antriebslos und müssen alle Kräfte aufwenden um den normalen Tagesablauf zu bewältigen. Die Ausprägungen gehen bis zur völligen Lethargie und Agonie, lang anhaltenden Depressionen oftmals mit Heißhunger verbunden, erhöhtes Schlafbedürfnis und Gewichtszunahme.
Seit Beginn der 80er Jahre ist bekannt, dass diese Symptome eine behandlungsbedürftige Erkrankung darstellen, deren Beschwerden erfolgreich mit weißem hellen Licht behandelt werden können. Selbst in Deutschland bieten heute über die Hälfte der psychiatrischen Universitätskliniken die Lichttherapie an, obwohl bekannter weise der Einsatz von Medikamenten bei vielen Beschwerden die erste Wahl ist. Auch viele niedergelassene Ärzte bieten die Lichttherapie an. Sie dauert etwa eine halbe bis eine Stunde, je nach Therapiegerät. Die Behandlung ist nicht an spezielle Tageszeiten gebunden, man weiß mittlerweile, dass die Lichttherapie unabhängig von den gewählten Tageszeiten wirkt. Erste Verbesserungen der Krankheitssymptome zeigen sich meist bereits nach wenigen Tagen. Die Behandlung kann ohne Schwierigkeiten von Ihnen selbst zu hause durchgeführt bzw. fortgeführt werden.
Auch wenn bei den bisherigen Anwendungen der Lichttherapie keine Schädigungen aufgetreten sind, sollten Sie bei bestehenden Augenerkrankungen die Lichttherapie begleitend durch regelmäßige Untersuchungen durch den Augenarzt durchführen lassen. Auch sonst gibt Ihnen Ihr Hausarzt immer begleitende Hilfestellung bei der Lichttherapie. Er sollte besonders andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie die Winterdepression ausschließen, da für diese eine andere Behandlungsform erforderlich ist.
"Stimmungsschwankungen sind auch eng mit der kreativen Äußerung verbunden", so Norman Rosenthal, einer der Pioniere der Lichttherapie. In Untersuchungen mit Schulklassen etc. wurden mehrmals bedeutende Leitungssteigerungen durch optimierte Beleuchtung mit Vollspektrumleuchtmittel dokumentiert.

Def.: Lichttherapie ist die therapeutische Anwendung von Licht auf den Körper, einerseits als Lichtbad in natürlichem Sonnenlicht als auch in künstlichem Licht wie z.B.Vollspektrumlicht, Rotlicht, UV-Licht und weitere.

Die Anwendung der Lichttherapie reicht bis in die Antike zurück und ist heute weltweit anerkannt und bestätigt. Insbesondere im Bereich Winterdepression, Winterblues, saisonal abhängige Depression, Jetlag, Schlafstörungen bei Schichtarbeit und Störungen der inneren Uhr (circadiane Rhythmik, chronobiologische Störungen) hat die Lichttherapie heute einen hohen anerkannten Stellenwert.

Zur Lichttherapie bei den vorstehenden Störungen sind Geräte geeignet, die eine Beleuchtungsstärke von 2.500 bis 10.000 Lux aufweisen. Um ein Sonnenlicht ähnliches Lichtspektrum zu gewährleisten werden Vollspektrumleuchtmittel eingesetzt. Eine spezielle Schutzscheibe filtert schädliche UV-Strahlen heraus und führt zu einer angenehmen und gleichmäßigen Lichtverteilung. Die Dauer der Lichtbäder ist von der Leuchtkraft der Lichttherapiegeräte abhängig. Die Lichtbehandlungen sollten am Vormittag durchgeführt werden, um das Gleichgewicht der biologischen Uhr nicht zu stören. Während des Lichtbads können Sie z.B. entspannt frühstücken, Zeitung lesen oder Musik hören. BFwork bietet als einer der wenigen Hersteller auch Ergänzungssets zur Farblichttherapie für seine Geräte an.

Andere Artikel zum Thema finden Sie hier:
http://www.medbo.de/567.0.html
http://www.wdr.de/radio/wdr2/_m/upload/westzeit/medizin011128.pdf
http://www.aerztezeitung.de/docs/2003/01/08/002a0301.asp?
http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/12/08/224a0301.asp?cat
http://www.aerztezeitung.de/docs/1998/10/29/196a0401.asp
http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/12/03/218a1801.asp
http://www.aerztezeitung.de/docs/2002/08/02/144a0104.asp http://de.wikipedia.org/wiki/Lichttherapie
http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/klinik/a9.html
http://www.schlafmedizin.de/information/schlaf/gehirn-schlaf/lichttherapie01.html

Farblichttherapie

Folgende Eigenschaften werden der Farblichttherapie in der Fachliteratur* zugeschrieben:

Rot:
Rote Farbstrahlen sind heilwirkend bei allen Arten von Bewegungsstockungen. Die Farbschwingungen von Rot haben einen wärmenden, vitalisierenden und stimulierenden Effekt auf den menschlichen Körper, den Geist und die Emotionen. Diese Schwingungen wirken ausgezeichnet bei Krankheiten des Blutes.
Alle Behandlungen mit diesen Farbschwingungen sollten jedoch mit Vorsicht ausgeführt werden.
Krankheiten, die mit Rot behandelt werden:
Depressionen, Energiemangelzustände, nicht ausreichende Erdung, mangelnder Realitätsbezug, niedriger Blutdruck, Blasenentzündungen, Verdauungsstörungen, mangelhaft durchblutete Haut, Schock, Blutarmut, alle Arten von Durchblutungsstörungen, Impotenz, Frigidität, fehlende Periode, Schwäche nach der Geburt, Schwäche während des Klimakteriums.
Kontraindikationen: Nicht anwendbar bei nervösen Störungen, Personen, die sehr erregt sind, hyperaktiven Personen, bei Fieberfällen, Geschwüren, hohem Blutdruck, rotem Gesicht, Schwellungen, Entzündungen.

Orange:
Orange ist wie Rot auch eine warme Farbe, die eine anregende Wirkung hat. Orange unterstützt die vitalen Prozesse der Anpassung und des Kreislaufs sowie der Blutzirkulation, steuert die Nahrungseinnahme und ist der Milz zugeordnet. Die orangenen Farbschwingungen sind unentbehrlich für Gesundheit und Vitalität.
Krankheiten, die mit Orange behandelt werden Nierenschwäche, Verstopfung, Muskelkrämpfe und -verspannungen, geringe Verdauung, zu wenig Energie, Allergien (übersensibel gegenüber der Umwelt), Repressionen und emotionale Verspannungen und Unterdrückungen. Orange kräftigt das Lungengewebe und ist wie Rot Drüsen anregend.
Kontraindikationen: Überschüssige Energie, Nervosität und Unruhe, überschüssige sexuelle Energie.

Gelb:
Gelbes Licht wirkt günstig auf die Ernährungsorgane. Magen, Darm, Leber, Milz und Blase werden durch die gelbe Farbe gestärkt, und Erkrankungen in diesem Bereich können dadurch geheilt werden. Gelb hat die intensivste Strahlung, es ist deshalb auch bei Lähmungen zu verwenden und sollte abwechselnd mit Rotlicht angewandt werden.
Krankheiten, die mit Gelb behandelt werden Verdauungsprobleme, Blähungen, Nahrungsmittel-Allergien, Leberprobleme, Diabetes,
Blutzuckermangel, zuviel sexuelle Energie, Hypothyroid (zu wenig Schilddrüsenhormon, Anm. d. Red.), Gallensteine, Muskelverspannungen und -verkrampfungen, Depressionen,
Atemschwierigkeiten (Asthma).
Kontraindikationen: Nervöse und unruhige Personen und solche mit "roten" Krankheiten oder Störungen sollten gelbes Licht nicht länger als 5-10 Minuten anwenden.

Grün:
Die grünen Farbschwingungen symbolisieren Gleichgewicht und Harmonie, und sie sind von daher von fundamentaler Wichtigkeit für das gesamte Nervensystem. Grün ist die Farbe der Natur. Die Schwingungen der Farbe Grün beruhigen, sie sind nicht anregend, entzündend oder irritierend. Grün restauriert angegriffene Nerven und gibt neue Energie.
Krankheiten, die mit Grün behandelt werden Herzschmerzen, Herzanfälle, hoher Blutdruck, negative Lebenseinstellung,
Ermüdungserscheinungen, Atmungsschwierigkeiten, Anspannungen, Schlafstörungen, Ärger, Paranoia, Krebs.
Kontraindikationen: Keine, da diese Farbe harmonisiert und ausgleicht.

Blau:
Die Farbschwingungen der Farbe Blau haben einen enormen antiseptischen, außerdem einen kühlenden und zusammenziehenden Effekt. Blau hat Schlafunterstützende Eigenschaften, durch die kühlende Ruhe. Blau vermindert die Pulsfrequenz und die Durchblutung. Es wirkt beruhigend und schmerzstillend. Blaulichtbestrahlungen werden bei nervösen Herzbeschwerden, Herzangst, Herzfehlern, Herzklopfen angewendet. Blau hilft auch bei Einschlafstörungen. Blaulichtbestrahlungen werden ebenso bei bestimmten Hauterkrankungen wie Rose, Nesselsucht, und dergleichen eingesetzt. Blau wirkt Fieber hemmend und Nerven ernährend.
Krankheiten, die mit Blau behandelt werden Schilddrüsenüberfunktion, Halsschmerzen, Entzündungen, Verbrennungen, Hautinfektionen, Ekzeme, Fieber, Ohreninfektionen, Übermüdungserscheinungen, geistige Erschöpfung, Kiefernentzündungen, Zähnekriegen bei kleinen Kindern, Geschwüre, Magengeschwüre, Gastritis, Nervosität, Koliken, Rückenschmerzen, Hämorrhoiden, hoher Blutdruck,
Vergiftungserscheinungen in der Schwangerschaft, Scheidenentzündungen, Überaktivität, leichte Erregbarkeit bis hin zur Gewalttätigkeit.
Kontraindikationen: Blaues Licht sollte nie länger als 30 Minuten angewandt werden, es kann Schläfrigkeit und Zurückgezogenheit zur Folge haben. Falls dies jedoch passieren sollte, kann man kurz mit Gelb oder Orange bestrahlen.
Blau wird nicht im Falle von Erkältungen angewandt, Muskelverspannungen, Lähmungen und schlechter Durchblutung."

*Quellenangabe: Christa Muths, Farbtherapie. Mit Farben heilen - der sanfte Weg zur Gesundheit. Farben als Schlüssel der Seele
Wilhelm Heyne Verlag, München, ISBN: 3-453-09371-2

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